Spieldetails

Regionalliga Ost 
11. Februar 2017, 17:00
ESV 03 Chemnitz Crashers
5 : 3
ESC Jonsdorf
Ergebnis

Spielbericht

Schiedsrichter verteilt im Spiel 96 Strafminuten

 

Nach der knappen Penaltyniederlage gegen FASS Berlin 1b reisten die Black Panther Jonsdorf  nach Chemnitz, zum aktuellen Tabellenzweiten. Chemnitz konnte die beiden vorangegangen Spiele gegen Jonsdorf gewinnen. Im dritten Auswärtsspiel hintereinander konnten die Panther erneut nur 12+2 Feldspieler aufbieten. Diesmal mit Christoph Weiß als Starttorhüter.

 

Die Crashers aus Chemnitz machten von Beginn an Druck und versuchten frühzeitig die Weichen auf Sieg zustellen. Jedoch standen die Panther sicher. In der 6. Spielminute ein Konter über die linke Seite, Erik Hänisch schießt von der blauen Linie. Der Torhüter griff daneben und so führte Jonsdorf überraschend mit 1:0. Eine Minute später, wohl eine Spiel entscheidende Szene, Nico Bartsch checkt mit dem Rücken seinem Gegenspieler, dieser bleibt liegen. Nachdem der Schiedsrichter die Matchstrafe ausgesprochen hatte, wollte der Spieler überraschenderweise nach einer kurzen Behandlungspause wieder mitspielen. In der 5-minutigen Überzahlmöglichkeit machte Jonsdorf den Raum vor dem Tor eng und Christoph Weiß konnte mit einigen guten Paraden den Ausgleich verhindern. Nach der überstanden Unterzahl fingen sich die Panther und erarbeiteten sich jetzt selber weitere Chancen. Als in der 15. Spielminute die Panther gleich zweimal auf die Strafbank mussten, konnten die Chemnitzer Hausherren in der doppelten Überzahl den Ausgleich erzielen. Mit dem gerechten Unentschieden gingen beide Teams in die Drittelpause.

 

Gleich von Beginn des zweiten Drittel machten die Chemnitzer Druck, um den ca. 300 Zuschauern das gewünschte Ergebnis zu liefern. In der zweiten Minute des Drittels verlieren die Panther im eigenen Drittel die Scheibe und der Chemnitzer Neuzugang Weitz netzt eiskalt zur 2:1 Führung ein. Danach erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt, erst eine 2-Minuten-Strafe für Chemnitz und fast zeitgleich eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe für Jonsdorf. Zwei Minuten später konnte Chemnitz-Topscorer Jan Nekvinda zum 3:1 einnetzten. In der 28. Spielminute konnten die zwei Jonsdorfer Kontigentspieler sich in Szene spielen, nach toller Vorlage von Michal Pesek traf Jan Havlik zum 3:2. Da sah der Chemnitzer Torhüter auch ziemlich schlecht aus.  Im weiteren Spielverlauf fiel der Chemnitzer Torhüter Kopp immer unsportlicher auf. Als ein Jonsdorfer Spieler nach einem geblockten Schuss verletzt liegen bliebt, jubelte er lautstark. Als Dominique Müller versuchte an einen Rebound zu kommen, schlug Kopp um sich, traf aber nicht. Dies blieb ungeahndet, dafür musste Dominique Müller wegen Stockschlagens in die Kühlbox und zusätzlich 10 Minuten wegen unsportlichen Verhalten. Eine von vielen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes am Abend. In der fälligen Überzahl konnte Chemnitz das Ergebnis auf 4:2 erhöhen. In der letzten Minute des Drittels, noch ein schöner Alleingang von Tony Kohl, welcher kurz vorm Abschluss noch entscheidend gestört wurde. So endete das zweite Drittel mit 4:2.

 

In der 43. Spielminute stand erneut das Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt. Als Jonsdorf ein Tor erzielte, winkte der Hauptschiedsrichter das Tor weg, da es ein Handtor sein sollte.  In der gleichen Minute ein Schuss vom Chemnitzer Geier. Der Puck traf zweimal Aluminium und fällt vor die Linie, der Linienrichter welcher fast an der blauen Linie stand, entschied auf Tor. Obwohl der Hauptschiedsrichter, der neben den Tor stand, sich nicht für Tor entschied. Sehr glückliches Tor für die Chemnitzer Crashers.  In der 50. Spielminute pfeift der Hauptschiedsrichter Nöller dann erneut eine Matchstrafe, da ein Chemnitzer im Bandenkampf einen Schlittschuhtritt versuchte. Das Powerplay spielte Jonsdorf clever, Dominique Müller und Patrick Jaeschke arbeiten gut vor das Tor und ließen Chemnitzgoalie Kopp keine Chance. So konnten die Panther auf 5:3 verkürzen, aber auf Grund einer erneuten Strafzeit gegen die Panther spielten beide Teams mit einen Spieler weniger. Es blieb beim 5:3 Endstand, obwohl Chemnitz noch einmal in Überzahl agierte.  Mit einer guten Torhüterleistung und einer soliden Abwehr konnten die Black Panther, das Spiel enggestalten – trotz der vielen Strafzeiten.

 

So heißt es sich, auf die Berlin Blues am Samstag zu konzentrieren, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

[FK]

 

Spielverlauf