Spielerinfo

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Ferry Kohl

Rückennr. 33
Geburtstag 2. März 1991
Alter 26
Saison Saison 2015/2016, Saison 2016/2017
Mannschaft Black Panther
Position Torhüter
Geburtsort

Black Panther

AS G A PIM
44 0 1 4

Nachgehakt

 

Nach 10 Saisonspielen habt ihr fast gegen alle Gegner gespielt. Wie schätzt du den Saisonstart ein und was ist noch möglich?

Wir haben gegen alle Teams, bis auf Tornado Niesky, mindestens einmal gespielt. Wir waren in manchen Spielen, sehr nahe an wichtigen Punkten dran. Gerade die zwei Auftaktniederlagen gegen den ESC 2007 Berlin und gegen RW Bad Muskau waren bitter. Da führen wir im letzten Drittel und schaffen es nicht, die Führung über die Zeit zu retten. Mit diesen Punkten würden wir auch im Mittelfeld stehen. Was meiner Meinung nach auch möglich ist und unser Ziel sein sollte.

 

Die Black Panther Jonsdorf haben 35 Tore und 48 Gegentore in 10 Saisonspielen. Was sagt die Statistik über das Niveau der Liga aus?

Wenn man es im Durchschnitt betrachtet, haben wir 3,5 Tore pro Spiel geschossen und 4,8 Tore pro Spiel kassiert. Das zeigt deutlich, dass wir defensiv noch einiges lernen müssen. Denn einfache Fehler werden in dieser Liga bestraft. Natürlich machen die Gegner es auch clever. Sie stellen einen oder zwei Spieler vor den Goalie und nehmen so einem die Sicht. Dabei können die Spieler die Scheibe abfälschen oder den möglichen Rebound nehmen. Das fehlt meiner Meinung nach in unserem Abschluss. Diese harte Arbeit vorm Tor, sich das Quäntchen Glück und ein dreckiges Tor halt zu erarbeiten. Wir haben ja Chancen, manchmal auch richtig gute, doch die lassen wir meist aus oder erkämpfen uns selten die Nachschüsse.

 

Apropos Fehler, beim Spiel gegen ESC Dresden (1:5) hast du wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, aber bei dem Gegentreffer zum 0:3 sahst du nicht gerade glücklich aus. Was war passiert?

Zuerst muss ich sagen, dass die Verteidiger gute Arbeit geleistet haben. Sie haben größtenteils mir freie Sicht auf die Schüsse gegeben, was sehr wichtig ist. Aber auch bei Rebounds oder Querpässen waren sie zur Stelle. Natürlich sind die fünf Gegentore bitter. Dresden hatte eine riesen Anzahl an Chancen. Am meisten wurmt mich das dritte Tor, das ist halt das Pech als Goalie. Wenn du einen Fehler machst, ist es fast immer ein Tor. Diesmal war es eins. Ehrlich gesagt, ich kann mich kaum noch an den Schuss erinnern. Ich wollte ihn mit den Schläger und der Fanghand stoppen. Aber anscheinend ist er vorher noch mal aufgekommen und so ins Tor.  Ist natürlich ärgerlich, du machst ein klasse Spiel und kassierst dann so ein Tor.

 

Seit dem Auswärtsspiel gegen Fass Berlin 1b hast du neue Torwartmatten. Hat es einen besonderen Grund oder warum hast du die Matten gewechselt?

Also zu Beginn der Saison habe ich Matten der Marke CCM gespielt. Vor kurzen hatte ich die Möglichkeit Matten von Reebok zu testen und diese haben mir gleich beim ersten Training zugesagt. Sie sind leichter als die CCM und der Break befindet sich oberhalb vom Knie, was mir besser liegt. Denn die CCM Pads waren ziemlich steif, da der Break (Stelle wo die Matte sich knickt, Anm. d. Red.) unterhalb vom Knie war. Farblich sind sie ja immer noch an die Teamfarben orientiert 😉

 

Ein anderer wichtiger Ausrüstungsgegenstand bei den Goalies ist die Maske. Dieses Jahr spielst du mit einem eigenen Airbrush-Design. Kannst du erklären, welche Bedeutung das Design auf deiner Maske hat?

maske_ferryDie Rückseite der Maske ist mit der Skyline von St. Louis gebrusht, sowie den Schriftzug St. Louis Blues. Das ist mein absoluter Lieblingsverein in der NHL. Vorne auf der Maske sind zwei Äffchen in Torhüterposition. Dass ist in Anlehnung an meinen Spitznamen Hockeyäffchen, der vorne auf dem Kinn steht. Dazu noch die deutsche und tschechische Fahne. Die deutsche Flagge werden sicher alle verstehen warum. Bei der tschechischen Flagge fragen sich halt viele, warum gerade die tschechische Fahne. Ich bin sehr oft in Tschechien, egal ob ich auf Grund des Eishockeys „drüben“ bin oder ich Ausflüge mit Freunde mache. Eine Art Verbundenheit zu unserem Nachbarland ist vorhanden, diese wollte ich damit zum Ausdruck bringen.