Spieldetails

Thüringenliga 
9. März 2019, 18:30
Black Dragons Erfurt 2
6 : 3
ESC Jonsdorf
1 Drittel 1 0
0 Drittel 2 2
5 Drittel 3 1
6 Ergebnis 3

Spielbericht

Jonsdorf verliert erneut gegen Black Dragons 1b

 

Nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft beim Auswärtsspiel in Leipzig, mussten die Black Panther Jonsdorf nun nach Erfurt zu den Black Dragons 1b reisen. Im allersten Saisonspiel unterlagen die Panther auf dem Erfurter Eis, zu Hause setzten sich die Panther aber durch. Die Vorzeichen auf einen erneuten Sieg standen schlecht. Jonsdorfs Spielertrainer Jan Havlik musste wieder seine Schlittschuhe schnüren, damit die Panther überhaupt auf 12+1 kamen. Unsere Jugendspieler waren zur Auszeichnung vom Sportlerball geladen. Die Hausherren mit 13+1 nur minimal besser besetzt.

 

Beide Teams starteten verhalten in da erste Drittel, es gab kaum nennenswerte Torszenen. In der 7. Spielminute, als Erfurt erstmals gefährlich vors Jonsdorfer Tor kam, gab es auch gleich die erste Strafzeit gegen die Panther. Erfurt nutzte die Überzahl eiskalt nach nur 41 Sekunden: Nach dem gehaltenen Schuss stand Birzele am langen Pfosten völlig frei und schaufelte den Abpraller ins leere Tor. Zwei Minuten später Strafzeit für den Erfurter Otte, der Ferry Kohl im Panther-Tor umfuhr. Im Powerplay fanden die Panther nicht in die Aufstellung und schossen durch Fernschüsse Löffelholz im Erfurter Kasten warm. Jonsdorf war zwar spielbestimmend, gegen das Erfurter Abwehr Bollwerk jedoch des Öfteren ideenlos. Jeweils eine weitere Strafzeit auf beiden Seiten rundeten das erste Drittel ab.

 

Die Black Panther Jonsdorf starteten mit einer 5-gegen-3-Überzahl in das zweite Drittel. Doch trotz der numerischen Überlegenheit blieb diese ungenutzt. Die mangelnde Chancenverwertung und ein starker Löffelholz ließen die Panther verzweifeln. Erst in der 34. Spielminute gelang den Panthern endlich der Ausgleich:  Tony Kohl fälschte einen Schuss von Tommy Bartsch unhaltbar ab. Nur 78 Sekunden später war es Michel Petereit, der gut von seinen Mitspielern Hänisch und P.Müller vorm Tor freigespielt wurde und Löffelholz zum vielumjubelten 1:2 für Jonsdorf überwinden konnte.  Erfurt bäumte sich nur selten auf, aber wenn sie vors Tor von Jonsdorf kamen, waren sie stets gefährlich. Doch es blieb beim knappen 1:2 bis zur Drittelpause. Nur noch Strafen wurden im zweiten Drittel verteilt, das Prinzip „lieber“ beide runterschicken wurde mehrfach angewendet.

 

Das letzte Drittel begann, wie das letzte aufhörte: Es gab Strafen für beide Teams. In der 44. Spielminute dann sogar eine Doppelstrafe für Jonsdorf. Im folgenden 4-gegen-3-Überzahlspiel zeigte sich Erfurt sicher und traf zum 2:2 Ausgleich.

In der 48. Spielminute schließlich die spielentscheidende Szene: Erfurt fährt einen 2-auf-1-Konter, Ferry Kohl pariert. Aus vollem Lauf räumt der Erfurter Spieler den Jonsdorfer Goalie ab, rutscht zusammen mit diesem ins Tor und verschiebt es anschließend. Das Schiedsrichtergespann signalisierte zunächst kein Tor, nach Rücksprache wurde das Tor dann dennoch gegeben. Dadurch Erfurt nun wieder mit 3:2 vorn. 50 Sekunden später gab es eine Strafzeit für Jan Havlik. Jonsdorf – immer noch etwas in Schockstarre –  lässt Karger durchlaufen und der tunnelt den Jonsdorfer Torhüter zum 4:2. Wegen Meckerns wurde Jan Havlik daraufhin direkt wieder auf die Strafbank geschickt. Das sich bietende Powerplay nutzte Erfurt erneut – 5:2. Danach gab es Diskussionsbedarf. Da Havlik die Strafbank nach einem Powerplaytor verließ [ohne Aufforderung der Schiedsrichter, Anm. d. Red.], bekam er noch einmal zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens und anschließend sogar eine Spieldauerstrafe wegen Meckerns aufgebrummt. Jonsdorf wirkte nun sehr unkonzentriert und musste einen weiteren Gegentreffer einstecken, auch Schlussmann Ferry Kohl sah dabei nicht gut aus. Die Panther bäumten sich aber noch einmal auf und konnten durch Kapitän Nico Bartsch schließlich auf 6:3 verkürzen. Aber es half alles nichts, am Ende mussten sich die Jonsdorfer nach 60 Minuten erneut den Dragons in der Kartoffelhalle geschlagen geben.

 

So heißt es zum letzten Saisonspiel am nächsten Samstag in Leipzig sich wieder gestärkt zu präsentieren.

 

Spielverlauf

Aufstellung

Name G A PIM
33
1112
34
8716
328
91
164
171
1814
71
8022
861
901