Spieldetails

Thüringenliga 
23. Februar 2019, 18:30
ESC Jonsdorf
4 : 2
Leipziger EC
2 Drittel 1 1
1 Drittel 2 1
1 Drittel 3 0
4 Ergebnis 2

Spielbericht

Spannung pur bis in die letzte Minute

 

Zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19 kamen knapp 300 Zuschauer in die SparkassenArena Jonsdorf, um das Duell gegen Leipzig 1b zu sehen. Der Leipziger EC reiste mit viel Rückenwind aus den letzten drei Spielen an und wollte auch in Jonsdorf für eine Sensation sorgen. Trainer Jan Havlik hatte mit 16 Feldspielern genügend Flexibilität auf der Bank. Auf der Bank nahm auch erstmals Jugendtorwart Charlie Mertinke als Ersatzmann für Ferry Kohl Platz. Die Leipziger mit 11+2 personell zwar nicht so stark besetzt, genügend Gegenwehr sollte es dennoch geben.

 

Rein ging es ins erste Drittel, beide Teams versuchten ins Spiel zu finden. Es folgte ein gegenseitiges Abtasten ohne viele nennenswerte Situationen von beiden Teams. Jonsdorf fand lange kein Mittel, um die defensiv gutstehenden Leipziger zu überwinden. Die Gäste konterten mehrmals gefährlich, in der 13. Spielminute nutzte Aron Wagner mit einem satten Schlagschuss seine Chance und traf zur 0:1 Führung. Jonsdorf spielte nun aufmerksamer und hatte mit einer Riesenchance durch Felix Reinelt die Gelegenheit zum Ausgleich, aber Pohle entschärfte den Alleingang. In der 17. Spielminute war es dann soweit: Patric Müller schob nach Vorlage von Pieter Kohls zum verdienten Ausgleich ein.  Keine zwei Minuten später, nach guten Chancen von Leipzig, konterte die dritte Jonsdorfer Reihe über Christopher Rothe, der Johann Wobser bediente und dieser mit seinem ersten Tor im Pantherdress zur 2:1 Pausenführung traf.

 

Jonsdorf startete druckvoll ins zweite Drittel, gleich in der zweiten Minute nach Wiederanpfiff hämmerte Paul Förster mit einem Distanzschuss den Puck in die Maschen zum 3:1. Die Gäste steckten nicht auf und erarbeiteten sich mehrere gute Chancen. In der 25. Minute vereitelte Philipp Breite mit einem Hechtsprung einen Angriff, wobei er sein Schläger verliert. Das Schiedsrichtergespann entscheidet auf Penalty. Doch Beringschmidt scheitert an Ferry Kohl und dem Torgestänge. Leipzig witterte nun, dass da mehr drin war und setzte nadelstichartige Angriffe. So einen 3-auf-2-Konter verwandelte Tichshenko mit einen platzieren Handgelenksschuss unter Kohls Fanghand. Somit stand es nur noch 3:2. Im Anschluss hatte Jonsdorf Glück, als der Schuss von Leipzig nur an der Querlatte landet. In der 33. Spielminute gab es dann auch die erste Strafzeit im soweit fairen Spiel. Leipzig spielte es gut, doch Jonsdorf konnte durch gute Defensivarbeit den Ausgleich verhindern. Nach dem Powerplay hatte Jonsdorf weitere Chancen, aber Pohle war auf dem Posten und hielt sein Team im Spiel. Kurz vor der Drittelpause ermöglichte ein katastrophaler Fehlpass im Jonsdorfer Angriff einen 2-auf-0-Konter für Leipzig, doch Ferry Kohl rettete die knappe Führung in die Pause.

 

Gleich in der ersten Minute des dritten Drittels der Schockmoment des Spiels: Nach einem üblen Bandencheck an Youngster David Völkel, musste dieser verletzt das Spiel beenden. Da Patric Müller es mit Übeltäter Weber klären wollte, gab es nur zwei Minuten auf beiden Seiten, so dass es mit 4 gegen 4 weiterging. Glück für den Leipziger! Nach Ablauf der Strafe Leipzig erneut mit mehreren guten Einschusschancen, aber im Kollektiv verhinderten die zwei Bartsch-Brüder und Kohl auf der Torlinie den Gegentreffer. Erneut entschied das Schiedsrichtergespann auf Penalty, aufgrund des Puck-Abdeckens mit der Hand eines Feldspielers. Ferry Kohl blieb auch diesmal der Sieger. Trotzdem gaben die Gäste nicht auf und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In der 50. Spielminute machte dann Pieter Kohls aus der Drehung den erlösenden 4:2 Führungstreffer. Kurz darauf wollte Weber sich mit T. Bartsch anlegen, so kam es zum Powerplay für Jonsdorf. Doch es gelang kein weiterer Treffer, da Leipzig defensiv gut arbeitete und Pohle keinen weiteren Treffer zuließ. In der 53. Spielminute nahm Leipzig Auszeit und versuchte alles, um weiter zu verkürzen. Jonsdorf stellte wieder auf drei Reihen um, so kam Felix Gosda nach mehrmonatiger Verletzungspause zu seinem Comeback.  Beide Teams mit weiteren Chancen, die besseren aber für Leipzig. Doch Jonsdorf verteidigte diszipliniert und hatte mit Dominique Müller sogar noch die Chance auf das Empty Net Tor. Doch die Schlusssirene beendete das Spiel, bevor der Puck die Linie überquerte. So gewinnen die Black Panther ihr letztes Heimspiel knapp aber verdient mit 4:2.

 

Für die Black Panther stehen jetzt noch 3 weitere Auswärtspartien an. Neben den Black Dragons Erfurt 2 warten auch noch zweimal die Leipziger auf unseren Besuch. Alle 3 Spiele werden noch einmal höchste Konzentration und Einsatz erfordern, um Punkte mit in die Heimat zu bringen.

 

[FKo]

 

Spielverlauf

Aufstellung

Name G A PIM
30
33
42
6
112
341
87
88
7
91
161
17
18
3911
6612
711
80
8612