Spieldetails

Thüringenliga 
10. November 2018, 18:30
ESC Jonsdorf
12 : 4
Leipziger EC
5 Drittel 1 1
5 Drittel 2 1
2 Drittel 3 2
12 Ergebnis 4

Spielbericht

Erster Heimsieg nach 602 Tagen Wartezeit

 

Etwa 275 Zuschauer fanden den Weg in die SparkassenArena Jonsdorf zum ersten Heimspiel der Black Panther Jonsdorf in der neuen Saison. Die Thüringenliga ist noch „Neuland“ für die Panther und vor allem für die Fans. Nach den zwei Auswärtssiegen in Erfurt schien es, als ob die Jonsdorfer in der Liga nun angekommen sind. Zu Gast war der Leipziger EC, welche die ersten vier Spiele verloren, manche nur unglücklich knapp. Auf beiden Seiten standen sich je 15 Feldspieler und 2 Goalies gegenüber.

 

Nach Glückwünschen an zahlreiche Spieler und einem Sponsor, die runde Geburtstage feierten, ging es endlich los. Jonsdorf legte sofort los und erspielte sich gute Chancen. In der 3. Spielminute war es Kapitän und Topscorer Nico Bartsch, der die Panther in Führung brachte. Keine zwei Minuten später jubelten die Fans erneut, als Michal Pesek bei 4 gegen 4 zur 2-Tore-Führung traf. In der 10. Spielminute kurz nach einer ungenutzten Überzahl erzielte Youngster Willy Kaßner mit einem satten Schlagschuss das 3:0 für die Panther. Keine zwei Minuten später wurden erstmals auch die Leipziger Angriffsbemühungen belohnt. Bei einer angezeigten Strafzeit gegen Jonsdorf nutzte Leipzig mit einem abgefälschten Schuss die Überzahl und überwand Ferry Kohl auf der Stockhandseite. Nach dem Gegentreffer entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. Beide Teams nun mit guten Chancen, aber keinen weiteren Treffer. Selbst eine gut gespielte Überzahl von Leipzig verteidigte Jonsdorf stark. In der 19. Spielminute war es die Kombo Dominique Müller auf Felix Reinelt und 26 Sekunden später Reinelt auf Dominique Müller, welche die Pausenführung auf 4 Tore hochschraubte.

 

Die Panther nahmen eine Überzahl mit in das zweite Drittel. Michal Pesek fackelte nicht lange und netzte nach nur 24 Sekunden zu einem weiteren Treffer ein. Zwei Minuten später war es erneut Reinelt, der das siebte Tor für die Black Panther erzielte und Pohle im Leipziger Tor verzweifelt das Spiel verlassen ließ. Wie im ersten Drittel, die Leipziger Gäste gaben nicht auf und stemmten sich dagegen, drückten wieder aufs Panthertor. Eine Überzahlmöglichkeit in der 25. Spielminute half dabei. Doch gute Verteidigungsarbeit und eine sichere Torwartleistung verhinderten einen weiteren Leipziger Treffer. In der 27.Spielminute war es Tony Kohl, der durch einen guten Fore-Check das Tor von Pieter Kohls vorbereitete, der mit der Rückhand den neuen Goalie Schmidt „herzlich begrüßte“. Keine Minute später war es erneut Michal Pesek, der mit seinem dritten Tor am Abend zum 9:1 einschoss. 4 Sekunden später, wieder Überzahl für die Gastgeber. Einen weiteren Treffer verhinderte jedoch ein sicherer Gästegoalie. Mit  Ablauf der Strafe bot sich eine Konterchance für die Gäste: der von der Strafbank kommende Voitel scheiterte jedoch an Ferry Kohl, der nach der Aktion durch Ferenc Thomas im abgesprochenen Wechsel ersetzt wurde. Nach dem Goaliewechsel boten sich nur wenige Torszenen auf beiden Seiten. Ein träges Spiel entwickelte sich, so dass sich Fehler im Jonsdorfer Spiel einschlichen. So einen Fehler bestrafte der Leipziger Tichshenko in der 35. Spielminute, als er völlig frei vorm Tor in die linken Winkel einschießen konnte.  Nach dem Gegentreffer die Panther wieder aktiver und nutzten in der 38. Spielminute die sich bietende „Überzahl„ bei angezeigter Strafe durch Pesek. So gingen beide Teams auch in die Drittelpause.

 

Nachdem nur 16 Sekunden im letzten Drittel gespielt waren, musste Tommy Bartsch wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Mit seinem dritten Tor des Abends traf Tichshenko zum 10:3 in der 42. Spielminute. Jonsdorf absolvierte das letzte Drittel nun gefühlt im „Schongang“. Die Panther  erspielten sich zwar Chancen, aber Schmidt im Gästetor vereitelte weitere Treffer. Die Leipziger Konter wurden in der 57. Spielminute belohnt, als sie einen 2-auf-2-Konter ausnutzten und die Jonsdorfer Verteidiger ausspielten und zum zwischenzeitlichen 11:4 trafen.  In der letzten Spielminute eine unnötige Strafzeit von Michel Petereit, der mit 2+10 schon duschen gehen durfte. Doch Leipzig nutzte die Überzahl nicht mehr.  Nur 6 Sekunden vor Spielende besiegelte Nico Bartsch mit dem Treffer zum  12:4 den endgültigen Endstand.

 

Die Black Panther gewinnen nach langer Zeit endlich wieder ein Heimspiel und können nächste Woche mit breiter Brust gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenführer Dresden Devils antreten. Seid wieder dabei und unterstützt unsere Jungs vor Ort.

 

Samstag, 17.11.2018, 18:30 Uhr
Gegner: EHV Dresden Devils

 

[FK]

 

Spielverlauf

 


 

Fotos: Julia LEC Fotografie

Aufstellung

Name G A PIM
29
33
412
612
1122
34
8715
88
31
7
912
1712
1836
22432
661
71
8023